Musiker BSZ 20/21



Ob solistisch oder in verschiedenen Kammermusikformationen, der Schweizer Pianist Alexander Boeschoten ist immer mit Leidenschaft dabei. Er studierte bei Homero Francesch und Ronald Brautigam. Seine rege Konzerttätigkeit führten ihn nach Rumänien, Russland, Deutschland, Italien, Österreich und Japan sowie an bedeutende Festivals wie die Schubertiade, die Rüttihubeliade, den Boswiler Sommer und das Davos Festival.



Der Walliser Posaunist David Bruchez-Lalli ist ein vielseitig talentierter Musiker: Soloposaunist des Tonhalle Orchesters Zürich, Professor an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Solist und Dirigent. Er studierte in Lausanne bei René Vouillamoz und Roger Bobo. 21-jährig wurde er Solo-posaunist im Orchester der Oper Zürich. 1998 gewann er den 2. Preis beim Concours de Genève. 




Der portugiesische Tubist Henrique Costa kam nach seinem Studium bei Adélio Carneiro in Lissabon nach Zürich, wo er bei Anne Jelle Visser für das Solistendiplom studierte. 2016 gewann er die beiden grossen internationalen Wettbewerbe für Tuba in Europa: Den InternationalenInstrumentalwettbewerb Markneukirchen und die Concorso Internazionale «Città di Porcia» und 2019 den 4.Preis beim Tchaikovsky-Wettbewerb. Als Solist trat er mit diversen Orchestern auf.



  

Der Klarinettist Fabio Di Càsola gewinnt 23-jährig den 1.Preis beim Concours de Genève. Darauf folgen Einladungen zu Festivals wie den Berliner Festspielen, dem Festival Evian und nach Lockenhaus. Er tritt auf als Solist mit Orchester und in Kammermusikensembles. Dazu ist er Professor an der Zürcher Hochschule der Künste und künstlerischer Leiter der Klang-Musiktage auf Schloss Meggenhorn. 
www.dicasola.com




Der Fagottist Andrea Cellacchi, 1997 in Rom geboren, stammt aus einer Musikerfamilie. Er studierte Fagott bei Francesco Bossone und bei Matthias Rácz. Andrea wurde mehrfach international ausgezeichnet, so gewann er den 1. Preis bei der 10. Aeolus International Competition, den 1. Preis bei der Muri Competition und 2019 den 2. Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Seit 2018 ist er Solo-fagottist beim Luzerner Sinfonieorchester. Als Solist trat er u.a. mit den Münchner Symphonikern auf.





Riccardo Cellacchi wurde 1999 in Rom geboren. Den ersten Flötenunterricht erhielt er von seinem Vater. Danach studierte er in Rom bei Andrea Oliva und in München bei Andrea Lieberknecht. Riccardo war Preisträger an zahlreichen internationalen Wettbewerben und tritt regelmässig als Solist mit Orchestern auf. Er ist Mitglied vom Verbier Orchester und ist ab der Saison 19/20 als Soloflötist beim Berner Symphonieorchester engagiert. 





Die in Amsterdam geborene Flötistin Andrea Kollé ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Bläserserenaden Zürich. Neben der modernen Flöte spezialisierte sie sich auf die Traverso und die klassische Flöte. Entsprechend breit ist ihr Repertoire. Ihre internationale Konzerttätigkeit führte sie an Festivals wie das Lucerne Festival, Davos Festival, die Berliner Festspiele und Talis Festival. Zudem gab sie zahlreiche bedeutende Kompositionen in Auftrag und spielte deren Uraufführung. Sie ist Mitglied der Philharmonia Zürich und seit 2018 künstlerische Leiterin des Festivals Luberon en Musique (Frankreich).




Die Fagottistin Maria Wildhaber ist eine begeisterte Kammermusikerin und hat mit Künstlern wie Pierre Boulez, Gustavo Dudamel, Julian Rachlin, Joshua Bell und Angela Hewitt zusammengearbeitet. Vor ihrem Umzug in die Schweiz war sie Mitglied des Chamber Orchestra of New York, des Verbier Festival Chamber Orchestra und der Lucerne Festival Academy. Sie ist die Gründerin und künstlerische Leiterin des Talis Festival & Academy in Sarajevo.




Der Schweizer Hornist Konstantin Timokhine wurde in Kiew geboren. Er gewann einen 1. Preis am internationalen Hornwettbewerb in Minsk (Weissrussland) und am CNEM-Wettbewerb in Riddes (Schweiz). Nachdem er in verschiedenen Schweizer Orchestern tätig war, konzertiert der erfolgreiche Künstler heute weltweit als Solohornist mit renommierten Ensembles und Orchestern. Seit Januar 2013 ist er Solohornist im Kammerorchester Basel. 
www.timokhine.com





Der Freiburger Trompeter Laurent Tinguely erhielt den ersten Trompetenunterricht bei seinem Vater. Er studierte bei Philippe Baud und Jean-François Michel. Seit 1987 ist er Solo-Trompeter in der Philharmonia Zürich. Als Kammermusiker tritt er an internationalen Festivals auf und gewann mit dem Philharmonie Brass Luzern Preise beim Migros Kammermusikwettbewerb sowie beim internationalen Blechbläserwettbewerb in Passau. Er ist Professor für Trompete an der Zürcher Hochschule der Künste.





Der belgische Trompeter Wim Van Hasselt ist Professor an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau und wohnt mit seiner Familie seit einigen Jahren in Zürich. Er gibt regelmäßig Solokonzerte und Meisterkurse in Europa, Nordamerika und Japan. Von 2009 bis 2014 war er Mitglied des Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam. Als Kammermusiker spielte er an den Festivals von Schleswig-Holstein, Bad Kissingen und Luzern.
Die schweizer Oboistin Silvia Zabarella studierte bei André Lardrot in Basel und bei Thomas Indermühle in Zürich. Sie war Preisträgerin des Internationalen Wettewerbs Markneukirchen. Bis 2015 war Silvia Zabarella Solo-Oboistin im Musikkollegium Winterthur. Die leidenschaftliche Musikerin widmet sich heute hauptsächlich der Kammermusik. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel und dem Orchestra della Svizzera italiana auf.
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